Botschaften aus dem Jenseits

Neulich in Herford-Sundern, nahe einer bekannten Brauerei, die hier ausdrücklich nicht genannt werden möchte.

Welch schändliche Verunglimpfung einer der besten Bundeskanzlerinnen, die Deutschland jemals hatte. Frau, ähm.. wie hiess sie noch? ..ich komme nicht drauf, ich leide leider unter spontaner Amnäsie und merkel nix mehr. Aber egal. Betreffende Person, darf sich mit solch historischen Verdiensten rühmen, die letzten Pro-Eurotiker beim britischen Referendum dahin gehend umgestimmt zu haben, die EU zu verlassen. Voraus gehend wurde sie durch interkontinentale Völkerbündnisse berühmt, brachte den einst durch und durch xenophobischen Germanen den afrikanischen Kontinent zum Greifen nahe, gleichsam der Wiedervereinigung zweier altgermanischer Stämme, derer sich Ihr geistiger Ziehvater und Geldkofferträger, schon vor über zwei Jahrzehnten rühmte. Dies führte zu großer Begeisterung in der Bevölkerung, sowohl in ihrer ursprünglichen Heimat, als auch jenseits des Weißwurstäquators. Allerdings erst nachdem ihr dort ehemals größter Widersacher der Kritik überführt und ins politische Jenseits befördert wurde. Ein großartiger Nebenerfolg, war, durch ihre vorausschauende und umsichtige Politik, ein Sammelbecken für Oppositionelle zu schaffen, und diese sowohl in Landtagen als auch im Bundestag in einer Partei namens AFD zu bündeln. Durch einen wahrhaft meisterlichen politstrategischen Schachzug war es ihr gelungen, die durch und durch hassenswerte Sozialdemokratie in Deutschland in der politischen Bedeutungslosigkeit versinken zu lassen. Als besonders heraus ragend galt auch ihre geschickte diplomatische Verbindung zu einem sehr beliebten Despoten im Morgenland. Ohne Murren der Steuerzahler hinterliess sie diesem einen bescheidenen Scheck, weil er sich so rührend mit der dort gebotenen Gastfreundschaft um Menschen in Not gekümmert hatte, obwohl andere EU-Länder, so wie sie selbst, sich darum gerissen hätten, diese Menschen mit Wohltaten zu überschütten. Als Dank wies er seine in Deutschland 1,5 Millionen wahlberechtigten Landsleute an, für Frau M. zu stimmen. -so funktioniert Demokratie heute-. Grandios auch, wie überaus herzlich sie den Regierungschef einer unserer wichtigsten Bündnispartner im Westen nach dessen Wahlsieg in Ihr Herz schloss. Von ihrem unwiderstehlichem Charme war dieser schon lange eingenommen. Was bleibt einem da anderes übrig, als begeistert zu sein? Nein, noch viel mehr als das....

Herzlichen Glückwunsch Frau M...mmh...mhm, ähm, wie hiess sie noch?

Wie auch immer, Deutschland gratuliert zur vierten Amtszeit und skandiert mit Hoffnungsfrohem in die Zukunft gerichtetem Blick mit einem dreifachem:

Weiter so...
weiter so...
weiter so...
...!


Selbstverständlich ist das totaler Quatsch. Aber warum sollte man nicht im Chor der modernen Massenpropaganda mitsingen?
Wie auch immer... Demnächst wird hier über alltägliche Probleme berichtet, über Vorkommnisse, sowie über meine Fortschritte bei der Ermittlung desjenigen, der meinen Computer gehackt hatte etc...

Im letzten Fall war jemand tätig, dem man so ohne Weiteres nichts Böses zu getraut hätte. Doch die scheinbare Anonymität hatte ihn wohl mutig gemacht. Tja, aber die Wahrheit kommt nun ans Licht. Muss ans Licht kommen. Blendern und Lügnern muss das Handwerk gelegt werden. Gerade diesen durchtriebenen, die sich nach aussen mit einer Aura der Rechtschaffenheit umgeben, Im Innersten jedoch bösartig, intrigant und hinterhältig sind sind. Heimtückische Kriminelle, die sich nicht mal schämen selbst den Kläger zu spielen. Betrüger im Alltag, die sich als gute Christenmenschen ausgeben. Die keine Skrupel haben bei jeder Gelegenheit den ersten Stein zu werfen, die schnell dabei sind auf Andere zu zeigen, mit ihrem wurstigen Zeigefinger. Doch das ist noch nicht alles. Wer so agiert, dem darf man getrost auch auch noch weitere kriminelle Energie unterstellen. Dies könnte ein wertvoller Hinweis sein, auf "mysteriöse Vorgänge", die in der Vergangenheit passiert sind. Letzteres ist in diesem Stadium möglicherweise noch etwas zu weit gedacht, doch auch nicht völlig auszuschliessen. Die Fakten könnten hier weiteren Aufschluss geben. z.B Datum und Uhrzeit. Und wann bestimmte Aussagen gemacht worden sind. Oft unscheinbare Halbsätze, die wie zufällig im Gespräch auftauchen.. So hingeworfen, als "wisse" jemand etwas. Nur dass das, was er weiß nur Schall und Rauch ist. Jemand, der in Pixeln etwas erkannt haben will. Ein Erbsenzähler, ein Korinthenkacker. Statt sich selbst kritisch zu hinterfragen, ist er gleich losgestürmt, wie ein wilder Stier, oder sagen wir besser, wie ein halbblindder Ochse. Nein, nicht so eine arme Kreatur, die könnte einem ja noch Leid tun.
Natürlich stelle ich mir oft die Frage, wie man so primitiv sein kann, auf jedes rote Tuch gleich anzuspringen. Aber das wäre zu einfach, beschreibt den Einfallsreichtum nicht, diese Kreativität dabei, andere Menschen quälen zu wollen. Das beste Schimpfwort ist immer noch: Mensch! Ein Ochse würde sich nicht bewusst dazu entscheiden Andere zu verletzen. Es handelt sich um jemand, der sich gezielt Legitimation sucht, damit er andere Menschen quälen kann. Eigentlich ein perverser Irrer, doch im Gewand eines gewöhnlichen Alltagsmenschen. Manchmal ist das Bild etwas unscharf. Ist es vielleicht Etwas, das nicht nur eine Person betrifft? So etwas wie eine virale Charakterschwäche? Es muss dennoch auch irgendwie frustrierend sein, wenn man einen vermeintlich Schwächeren mit seinen Bösartigkeiten gar nicht treffen kann. Der Frust von Psychopathen. Testosteron getriebene Aggression. Manche überschlagen sich in Ihrem Männlichkeitswahn geradezu. Dabei sind sie nur Junkies Ihres Hodens. Hm, vielleicht ist das ganze kein wirklich menschliches Phänomen, sondern ein chemisches... Ich werd mal drüber schlafen. Aber bitte erwartet kein Ergebnis von mir. Denn ich träume lieber von schönen Dingen.
Nein nein, dies soll nun nicht heißen, daß gerade Frauen die besseren Menschen seien. Für wahr, manchmal können sie sich durch liebende Fürsorglichkeit und Altruismus auszeichnen. Doch dieser Segen kann auch gleichermassen Fluch sein. Früher ging dies noch einher mit einer sonderbaren Lust sich unterordnen zu wollen. Sich starken Vaterfiguren unterordnen zu wollen. Und gar, falls diese nicht vorhanden seien, sich mystische Vaterfiguren zu kreiieren und diese wortwörtlich in den Himmel zu heben. Nun könnte man natürlich lange darüber diskutieren, ob etwas das gewöhnlich ist gleichermassen auch zum Standard erhoben werden müsste. Doch es sei hier mal gestattet, dies von einer zu mindest hypothetisch höheren Warte her zu betrachten. Eine Frage, die mich immer umtreibt ist gewiss jene, warum Menschen es nicht schaffen, sich als das zu betrachten, was sie sind, nämlich eine Ansammlung von Individuen. Doch was daraus folgern müsste, ein Gleichheitsgedanke, wird von der Praxis ständig widerlegt. Damit meine ich dieses manische Bestreben von Menschen sich unterordnen zu wollen und damit hirarchische Strukturen zu schaffen. Daraus ergibt sich ein weiteres Problem, nämlich ob Menschen überhaupt in der Lage sind, mit so etwas wie Demokratie umzugehen. Vermutlich nicht, denn selbst wenn man sie hat, wird sie gleichermaßen von denen, die sie aufrechtzuerhalten hätten ausgehebelt. Das Internet-Durchsetzungs-Gesetz ist z.B. ist so ein Ding. Man stelle sich vor, die breite Masse an Lemmingen meldet sich auf dem Server eines amerikanischen Privatmannes an. Jeder einzelne veröffentlich dort seine privateste Privatmeinung. Dies führt zum einem zu dem eigentlichen Zweck, die so ein Server hat, nämlich Daten zu sammeln, über alles und jeden, über seine privaten Wünsche, seine privaten Beziehungen. Womit wirklich gar nicht mehr geheim ist. So nach dem Motto: Hast Du ein Geheimnis, offenbare es der ganzen Welt. Es ist der blanke Horror, und konterkariert wirklich das Wesen einer ausnahmsweise sinnvollen Regelung, das sich Datenschutzgesetz nennt. Wie auch immer, die große Masse an Lemmingen lässt sich nicht davon abschrecken, dass ihre Daten bis ins letzte Detail ausgespäht wird. Da die Massen sich dort bündeln fühlten sich Politikerinnen und Politiker nun offensichtlich berufen in diesem Pool mitzuplantschen. Und da diese meinen, sie seien in allen Situationen Herrin bzw. Herr des Gesetzes, stellen sie nun die Pool-Regeln auf. Treten dabei die Grundrechte mit Füssen. Lassen sich korrumpieren von den Möglichkeiten, werden zum kleinen Diktator. Freilich, nicht so offensichtlich. Eingebunden in wohlfeile Wortschwälle, die das verschleiern, was tatsächlich passiert. Möglicherweise nicht mal absichtlich, sondern motiviert durch ihr "Rechtsverständnis". Der amerikanische Privatmann soll nun Ihre Vorstellung des Rechts umsetzen. In der praktischen Umsetzung passiert das, was wir schon überwunden haben glaubten, nämlich die Zensur! Der richtige Schluss wäre nun: Ein Privatserver, der von Privatmenschen dazu genutzt wird, der Welt ihre Privatansichten zu offenbaren, sollte von Menschen, die sich öffentlichtlicher Institutionen zugehörig fühlen, strikt gemieden werden. Unrecht wird dadurch nicht besser, dass Gesetzesvertreter mitmischen. Denn man kann oder besser man darf nicht steuern, was sich nicht steuern lässt! Man sollte sich eher an den Gedanken gewöhnen, dass öffentlich zugängliche Privatheit noch längst keine Öffentlichkeit darstellt. Ein absolute NoGo ist jedenfalls, nach falschen Ansichten zu scannen. Orwells Dystopien wurden damit bei Weitem übertroffen. Totale Gedankenkontrolle, statt Privatheit. - Besser müsste es heissen: Niemand darf steuern, was nicht gesteuert werden darf. Die Meinung des Einzelnen.
Ausserdem, wer behauptet hier eigentlich ständig, dass Menschen, die sich ein eigenes Bild machen können nicht selbst darüber entscheiden können, was falsch und unrichtig ist? Offensichtlich gibt es ein Grüppchen von Leuten, die die Deutungshoheit darüber, was die Masse hören und lesen darf, ganz für sich allein beanspruchen möchte. Guter Christenmensch, schaue nach oben, da sind wir ... -ähm, da ist Gott. Und der weiß viel besser als Du, was für Dich gut ist. Ach, ich bitte vielmals um Entschuldigung Frau Christdemokratin, natürlich nicht nur ein kleines Grüppchen. Es sind natürlich mehr. Die Häscher und Denunzianten -teils in der Gestalt von Linien treuen Scriptschreibern- erweitern das Grüppchen. Ausserdem hat man sich in der Ostzone ein ganz hübsches Repertoire an Manipulations- und Zersetzungsmöglichkeiten angeeignet. Gibt es eigentlich auch so etwas wie eine Stasi-Bibel?
Nun, wenn diejenigen erstmal entdecken sollten, dass es auch andere Server gibt, in denen man wieder privat sein könnte, wäre dieser Spuk vorbei. Das eigentlich erschreckende dabei ist, dass Menschen, denen man einen gewissen Freiheitsdrang unterstellen könnte, es nicht schaffen die Tür nach draussen zu finden, wo die Freiheit wartet. Nein, stattdessen diktiert der Herdentrieb das Handeln, die Lust an der Bevormundung. Auch diese ist scheinbar Standard. In diesem Land hat sich ja ein kleines Grüppchen an Leuten etabliert, das sich Pressevertreter nennt. Wobei sich mir immer wieder die Frage aufdrängt, ob das was Viele berichten, wirklich das Richtige und das Wahre sein kann. Meine Privatmeinung hierzu ist, dass es sich eher um ein Merkel-Beweihräucherungsverein handelt, in dem alles kurz- und klein geschrieben wird, was eine recht übersichtlich Gruppe, an Rechtskonservativen mit neoliberalen Tendenzen für falsch und unrichtig hält. Wie soll eine Gruppe von Menschen, die sämtlich, die gleiche Laufbahn durchlaufen hat, repräsentativ die Wirklichkeit abbilden? Ein bisschen Geldknappheit in der Studienzeit, wird zu dem uminterpretiert, was es nicht ist, nämlich sozialer Mißstand. Nein, von dieser sich elitär gebenden Minderheiten ist nicht zu erwarten, daß sie über die Nöte sich in prekären Beschäftigungsverhältnis stehenden Menschen berichten. Stattdessen wird Klassenkampf von oben durchgeführt. Armut als mangelnde Initiative oder Fleiß dargestellt. Seht her, ich als ehemals armer Student, habe es doch auch geschafft. Dann seid "ihr" doch selber schuld. Menschen, die am Schreibtisch sitzen und dies für Arbeit halten, die körperliche Arbeit bestenfalls aus dem Fitness-Studio kennen. Hut ab, vor jenen, die sich in der Studienzeit nebenbei als Maler, Maurer, Bäcker, Krankenschwester betätigt haben sollten...! Kennt jemand zufällig ein Lebenslauf mit anschliessendem Studium der Medienwissenschaften? Nein, Politikern, sowie Pressevertretern, darf man getrost unterstellen, die Welt vom Elfenbeinturm aus zu betrachten, aus geheizten Konferenzräumen in denen man Reden und Schreiben für Arbeit hält. Achso... alles was anstrengend ist also Arbeit? Na, dann melde ich mich schnell wieder im Fitness-Studio an, damit ich mit der Leistungselite wieder mithalten kann. Manche arbeiten nebenbei, manche schreiben nebenbei....
Leider muss ich wieder arbeiten und aufhören zu schreiben, so bleiben Euch meine weiteren Gedanken erspart, sowie die Rechtschreibkorrektur. Stattdessen werde ich nebenbei darüber sinnieren, wie "schwer" es wohl so eine Bundeskanzlerin haben mag. Ganz bestimmt ist eine gewisse Kunst mit vielen Worten absolut Nichts zu sagen. Frau kann sich getrost darauf verlassen, dass sie durch die Schönschreiber dieser Welt in den Himmel gelobt wird. Selbst dem Kabarett fällt nichts zu dieser Person ein. Stattdessen Muttifizierung. Was für die einen vielleicht Mutti sein könnte, ist für andere eher die nervige große Schwester, die durch peinliche Auftritte auffällt. Für manch anderen ist sie möglicherweise dümmliche Tochter, die einen der Geldwäsche bezichtigt und nicht begreift, dass sie Teil des Systems ist. Aber Schwamm drüber, über Tote soll man nicht schlecht reden. Ähre, wem Ähre gebührt.
Den Absatz mit den Ausführungen zur "propagandistischen Dauerberieseselung" habe ich gelöscht. Einfach aus einer Laune heraus. Manchmal wird mir das selbst geschriebene langweilig. So wie einem ein Kalenderblatt langweilig wird, mit Monate lang dem gleichen Bild oder Text. Den Kalauer über die Physik-Kenntnisse der Frau M. möchte ich Euch jedoch nicht ersparen. Es gibt ja verschiedene Ansichten hierüber, ob die Qualifikationen, die sich Menschen in der Ostzone erworben hatten, den westdeutschen gleichwertig wären. Aus meiner mehr Laienhaften Perspektive frage ich mich auch öfters, ob die letzte NRW-Wahl so etwas wie sonderbar fernwirkende Quantenverschränkung war, oder doch der Beweis war, dass "Arbeit, Kraft mal weg" wirklich ein universell wirkendes Naturgesetz dar stellt. Wobei man sich die Frage stellen kann, ob die Arbeit auch in diesem Fall, eigentlich eine mehr propagandistische war... Denn eigentlich hatte es ja geheißen "M. muss weg". So kann man nur darüber staunen, dass der Medien dauer berieselte Wähler, den feinen Unterschied nicht erkannt hat. Ähm, *wer* muss weg? Ach ja, die Frau da, die regiert. Tja, historische Irrtümer gibt es immer wieder...
Apropos Ähre. Also nicht, dass sich hier ein Landwirt auf seinen grün-braunen Arbeitsoverall getreten fühlt. Der Beruf des Landwirts kann durchaus sehr ehrenhaft sein. Selbst wenn diese fürchtlichen Verbraucher alles angeblich billig und von minderwertiger Qualität haben wollen. Nicht jeder kann sich täglich einen Einkaufswagen voll mit Lebensmitteln aus dem Bioladen leisten. Bestimmt jene ganz besonders nicht, die zu albtraum haften Dumpinglöhnen auf den Gurken- und Kartoffelfeldern schuften müssen. Klar, in Polen kann man davon leben. Auf der Durchreise bedient man sich ja auch gerne für ganz umsonst an so herum stehenden Wertgegenständen. Besonders in Grenz nahen Städten. Win-Win für alle. ...ausser dem blöden Verbraucher natürlich.
Also heute muss ich mal eine Lanze brechen. Wie nennen wir ihn am besten? Rotlöckchen? Rot-Töllchen? .. hm, am besten Tröllchen. Da kann man sich nur verwundert die Augen reiben, dass Leute ernsthaft meinen, man könnte mal eben so, einen von der Mehrheit der wahlberechtigten Bürger gewählten, mal einfach so weg demonstrieren. Wirklich jeder letzte Trottel, fühlt sich berufen über Tröllchen her zu ziehen. Was ist sein politisches Vergehen? Dass er sich nicht von jedem Öko-Nonsens mitreißen lässt? Dass er den hohen mexikanischen Zaun durch eine Mauer ersetzen möchte. Dass er möchte, dass es seinem *eigenen* Land gut geht? Die Moor-Leiche von TTT meinte gestern, niemand hätte dem Ansehen seines Landes so geschadet, wie Tröllchen. Also so lange es nur dem Ansehen des Landes schadet, und nicht dem Land selbst, so wie M. hier in Deutschland, halte ich das für nicht sonderlich verwerflich. Wie auch immer. Tröllchen wird seit über einem Jahr von den Börsen gefeiert. Seine Wirtschaftspolitik entspricht der, die die gelbe Partei in Deutschland vertritt. Keine Steuern mehr für Millionäre. Wer viel Geld hat, weiss ja auch viel besser damit umzugehen... Der ganz übliche Neo-Liberale Wahnsinn eben. Schätze, es handelt sich eher um massenmedial inszenierte Substitution. Nein, nicht M. ist schuld Deutschland zu destabilisieren, sondern Tröllchen. Ausserdem sieht Tröllchen blöd aus. Egal, für mich hat Tröllchen 2,5 Jahre Narrenfreiheit, weil im Wahlkampf treffende Worte über M. verloren hat. Überhaupt, lieber mal deftige Worte als nicht enden wollende Wortblasen, wie man sie von multimedial degenerierten Politiker hier in Deutschland kennt. Profil loser Einheitsbrei. "Hoffentlich erkennt mich niemand an meiner Meinung". Hätte anders auch keinen Sinn, denn selbst wenn jemand hier in Deutschland eine erkennbare Meinung hätte, würde er spätestens an den Polit-Talk-Dominas des öffentlich zwangsfinanzierten Staatsfernsehens scheitern.
Wenn man weg Geworfenes vermisst, hatte es vielleicht doch einen Wert. So wie der weggeworfene Absatz über die von den Sprachvergewaltigern erzwungene Rechtschreibreform. Wenn ich mich an mein Fitness-Studio erinnere, da stand: "Kein Verleih von Schlösser". Ja, da ließ ich mich dazu hinreißen von migrationsfreundlichem Eusprech zu schreiben. Diese Art der Sprachverschandelung widert mich an.
Ganz nebenbei bemerkt widert mich auch die neue Einheitsmode an. Überall sieht man nur noch Menschen, die keine Krawatte binden können, und Frauen, die sich in ihren Blüschen ganz endchic vorkommen. Dabei sieht es eher aus, als habe man sich die Unterwäsche von 1930 bis zum Hals hoch gezogen. Ekel erregend. Die Uniform des neuen Einheitsmenschen. Mao hätte an so einem Einheitslook seine reine Freude gehabt. Heute ist es eher der Look des Überangepassten. Vielleicht sind es doch nur Drohnen, Automatenmenschen, die vom Creator in die Schablone gepresst wurden. Womöglich teile ich mir eine selbst reflektierende Existenz nur mit wenigen anderen, oder ich bin gar der letzte meiner Art, der von der Einheitsmasse verschluckt zu werden droht.
Tja, wenn man mal versucht das Schutzgeld für den Rundfunkgebührenempfänger abzusehen, dann wird man ja immer wieder mit den gleichen Prämissen bombardiert. Seht her, wie es in der Tierwelt funktioniert. Raubtier und Opfer. Stärkere gegen Schwächere. Seht her, dies ist das ultimativ natürliche Prinzip. Ausserdem fallen immer wieder solche Sendungen auf, in denen man versucht zu beweisen, dass es in der Historie starke Frauen gegeben habe, die das Schicksal von Nationen vorteilhaft haben lenken können. Wer soll das sein? Victoria? Jeanne d' arc? Kaiserin Ming? Gab es eigentlich schon mal eine Frau, die sich des nicht eingehaltenen Versprechens so geschämt hätte, dass sie sich das Leben nahm? Meinet wegen so wie Barschel oder Möllemann? Bis zum Jahr 2099 nehme ich noch Vorschläge an. Wie auch immer, solange werde ich die These vertreten, dass eine Frau es für ihr natürliches Recht hält, Missverständnisse auszulösen. Ausserdem was zählt schon ein Wort, eine Frau hat ja unendlich viele davon. Also keine Chance, dass M. vorzeitig eines nicht eingehaltenen Wortes abtritt. Die Mär von der Alternativlosigkeit wurde dem obrigkeitshörigen Deutschen medial eingebläut. Irgendwie fühlen sich zwar alle schrecklich unwohl, aber lieber nicht anzweifeln, was die Obrigkeit möchte. Besonders unsere Mitbürger der ehemaligen DDR müssten sich doch besonders heimisch fühlen. InternetDG, Zusammenrottungsverbot von Rauchern, Zensur, Einheit statt Vielfalt,.... Böser Bürger, wage es bloss nicht selbst zu denken! Wir denken für Dich, denn wir sind die Elite. Wir können die Zusammenhänge besser einschätzen als Du. Wer bist Du überhaupt? ...Proll, halt die Klappe!
Letztens habe ich mal den netten Satz gehört: Irgendwer schreibt etwas auf einen Zettel, und die anderen sollen sich dann daran halten. Ja was ist das eigentlich? Ist hier so etwas wie eine Oase für Edikteschreiber? Einer schreibt auf Du sollst keine Samen der Pflanze xy in den Boden stecken und die armen Trottel sollen sich sklavisch daran halten. 16 Ministerpräsidenten einigen sich per Staatssvertrag, dass von der Friseuse bis zum Multimillionär, jeder Eigentümer 17 Euro zu zahlen hat und die doofen Bürger haben sich gefälligst daran zu halten. Wie lassen sich die Edikteschreiber stoppen? Durch ein Kreuz alle 4 Jahre? Schade nur, wenn die besonders ärgerlichen Edikte gar nicht erst im Parteiprogramm vorkommen. Überhaupt, das hat mich der gestrige Tag gelehrt, man braucht ja diese Menschen, die Kiloweise Papier scannen können und sich Juristen nennen. Nur fühlen sich die meisten wohl dem elitären Establishment zugehörig. Kein Recht also für einfache Leute. Es geht nur noch darum, wie man möglichst viele Menschen juristisch austricksen kann. Was beim Obrikeits hörigen Deutschen besonders gut funktioniert. Da kann man nur sagen: Vive la France! Die sind schon ein paar Jahrhunderte weiter als die Deutschen.
Wieder und immer wieder... M. Omnipräsenz. Ich kann mich noch dunkel daran erinnern, wie es war als man sich in der DDR als Besucher bei der Polizei melden musste. In jeder Polizei-Station prangte ein Bild von Erich Honecker. Heute macht man unbedarft seinen Browser auf und sieht ein Bild von M. Natürlich mit einem beweihräucherndem Kommentar darunter. Jedenfalls fängt der Tag damit schon mal übel an. Browser statt Brechmittel. Natürlich, weil man an den penetranten Weihrauch denkt.... Jedenfalls kann man bei Firefox den Ekel stoppen, in dem man unter "Einstellungen für neue Tabs" den Haken bei Pocket rausnimmt.
Heisst es nun: Gibt es einen freien Wille? Oder heisst es: Gibt es einen freien Willen? Ich will, Anne will... dass es Willen heißt. D.h. ob Anne will, weiss ich nicht wirklich. Ich hab auch wenig Lust das heraus zu finden, erfreue mich an meinem eigenen Verbal-Exhibitionionismus. Talk-Shows sind eher etwas für Leute, die den ganzen Tag Vorbilder suchen, die Lust haben jeden Geisteserguss anderer Menschen zu werten und zu filtern. Aber zurück nach vorn. Der aktuelle Stand der Wissenschaft ist, dass man zu einem gewissen Grad selbst darüber entscheidet, was man will. Das geht in dem man sich im Voraus etwas vornimmt. Ansonsten arbeitet das Gehirn offensichtlich schneller als das Bewusstsein. Bei manchen fragt man sich allerdings, ob sie überhaupt etwas wie Bewusstsein haben. Bitte nicht mit Selbstbewusstsein verwechseln. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion hat nichts damit zu tun, wie imposant sich jemand auf die Brust trommeln kann. Oder, von mir aus, welch chice Muster er mit seinen Händen formen kann. Gerne heraus finden würde ich jedoch mal, ob so manche nur aus ihrem Nimbus besteht, oder einen Hintergrund hat, der den Nimbus quasi rechtfertigen könnte.
Noch ein Gedanke auf der Vermisstenliste. Doch wird er gerade aktuell. In meinem fiktiv vorzeitigem Ableben hatte ich eine Vereinbarung mit meinem Kumpel P. Etrus getroffen, dass sobald wieder Lügenpropaganda vom Establishment verbreitet würde, ein Unwetter über die Erde ziehen möge. Auch muss ich an ein berühmtes Filmzitat denken: "Nichts widert mich mehr an, als der Gestank von Lügen". Tatsächlich schafft man es kaum gegen sie anzulüften.
Heute muss ich mal ein paar Wort über meine netten Arbeitskollegen verlieren. Die sind ja so nett. Die geben einen Kaffee aus, die stellen einem die Fussbodenheizung an bevor man kommt. Ja, sie wissen, dass man beides nicht verträgt. Ist das nicht nett? Und was sie Süssholz raspeln können, wenn der Chef gerade anwesend ist. Dabei würden sie ihm bei nächst bester Gelegenheit am liebsten ein Messer in den Rücken rammen. Vorerst muss dieser aber mit ihrer Spucke im freundlich hin gereichten Kaffee leben. Aber wer weiß, vielleicht ist er ja nicht besser. Er gibt sich ja auch gerne grosszügig.
Heute muss ich mich mal outen. Ja, ich bin nicht frei von Fortpflanzungstrieben. Ein Mönch bin ich nicht. Dies war auch niemals mein Anspruch. Nach dem einer meiner Arbeitskollegen mir auf einer ziemlich einschlägigen Webseite begegnet war, liess er es sich nicht nehmen, mir jeden zweiten Tag irgendetwas von Edathy-Skandal zu erzählen. Tja, dies war natürlich *seine* Assoziation. Da meinte er, mal eben so ganz nebenbei Dinge verknüpfen zu dürfen und hoffte nun darauf, dass man die Dinge so stehen ließe, weil es einem möglicher Weise zu peinlich wäre, die Dinge richtig zu stellen. Der geneigte Leser darf sich nun mal fragen, was der Arbeitskollege denn auf der Seite zu suchen hatte. Puh, ganz bestimmt war es seine Sittenstrenge und sein moralisches Bewusstsein, was ihn dazu bewog, mal prüfend nach zu sehen.
Tja, auf solche Mitmenschen, die so moralisch sind, da kann man doch nur noch aufschauen, oder?
Hm, haben Sie schon mal Post bekommen? Ich meine von Ihrer eigenen Email-Adresse. Nein, keine selbst geschriebene, sondern eine von Ihrer Email-Adresse an Sie gerichtete Email? Nein, noch nicht. So oder so, es wird mal höchste Zeit über Ihre Datensicherheit nach zu denken. Als mir das passiert war, habe ich mich zunächst lange gefragt von wem die Email wohl stammen könne. Überhaupt war es eine seltsame Zeit damals. Auf unerklärliche Weise hatte ich 8 Kilogramm Körpergewicht abgenommen, hatte keinen Appetit mehr, ausserdem wurde mir öfters schwindelig. Erst als ich ein Protokoll darüber führte, was ich den Tag über so gegessen, bzw. getrunken hatte dämmerte es mir langsam. Mein Rat hierzu, überlegen Sie sich genau, welche Kaffeesorte sie verwenden... bzw. wer Ihnen den Kaffee ausgibt.
Eine andere Sache gab es noch zu jener Zeit, die mich lange über Statistik nachdenken ließ. Aber womöglich war ich Zeuge eines absolut seltenen Vorfalls geworden, der nur alle 100.000 Jahre mal vorkommt. Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Gitarrenübungsbuch in der "Freude schöner Götterfunken" in einfachen Noten dargelegt ist, sowie das Buch eines Mönchs, namens Sogyal Riponche auf Ihrem Schreibtisch liegen. Sie stellen Ihren PC an, machen Ihren "Lieblingslaberchat" an und da sinniert gerade jemand über -halten Sie sich fest!-: "Freude schöner Götterfunken" und "Sogyal Riponche". Tja, da würden Sie sich doch auch die Frage stellen: "Bin ich gerade Zeuge eines absolut seltenen Zufalls geworden". "Ein Zeichen des Himmels..", wie in Pulp Fiction. Oder was würden Sie denken? Wie auch immer, Sie gehen nächsten Tag in die Firma, der "Edathy-Kenner" erzählt einem sonderbare Geschichten darüber, dass er so bibeltreu sei, irgendetwas über NSA und das man bei ihm zu Haus alles von oben bis unten alles durch suchen könne, weil er ja schliesslich nichts zu verbergen habe.
Also in gewisser Weise kann es einen schon ja auch stolz machen, dass man Ziel eines Angriffs von Nachrichten-dienstlicher Qualtität geworden ist. Dennoch, ich präferiere nach wie vor meine Privatsphäre und sowieso, eher meine Ruhe. Mein Nachbar, in seiner naiven Art hielt es für einen Kollegen-Scherz. Nun ja, er war schon älteren Jahrgangs, lebt heute nicht mehr, und kannte die Scherze "moderner" Kollegen wohl nicht so genau. Eine Frage, die mich heute jedoch noch umtreibt, ist, ob der Email-Hacker seinerzeit, damit liebäugelte, einen meiner ebay-Accounts zu verwenden, um darüber Ware anzubieten. Das wäre zweifellos ziemlich geschickt gewesen, nur lief damals schon snort auf meinem Server. Einen dilletantisch geführter "NSA"-Angriff wäre damit schnell aufgeflogen.
Also damals im Fitness-Studio, da hatte mich mal ein Body-Builder angesprochen, dass er mir etwas mitbringen könne, wovon man abnehme. Dies lehnte ich natürlich ab, da es auch damals mein Ziel war, mich gesund zu ernähren. Wie auch immer, ich rätselte und rätselte, meines Gewichtsverlustes wegen. Vielleicht kommt wer Anderes aber auf die Lösung...
Apropos Lösung. BBs unterziehen sich gern allerhand chemischer Torturen. Wenn man gockelt, dann kommt man schnell auf so Begriffe, wie ACE. Ein Mix aus Aspirin, Coffein und Ephedrin. Chemisch dem Crystal nicht sehr unähnlich. Im Osten ist dies ein ernsthaftes Problem. Die Menschen nehmen davon, neben einer Wirkung, die sie wohl offensichtlich anstreben, übrigens an Körpergewicht ab.
Seit dem ich dort nichts mehr annehme werde ich übrigens immer fetter und fetter. Das einzige was geblieben ist, sind die Magenschmerzen. Muss wohl an dem Stress liegen, wie man die selbstlose Freundlichkeit der Mitmenschen wieder gut macht. Kaffee allein ist ja schon teuer. Mit solchen Zusätzen bestimmt noch mehr.
Nachdem ich das erste Mal über Kaffee schrieb, liess es sich der "Sittenwächter" übrigens nicht nehmen in Augenhöhe unseres Gemeinschaftsfaches, ein Cafe mit der Bezeichnung "2 in 1" zu platzieren. Vor dem Hintergrund des Alter Ego's: Ein Schelm wer dabei Böses denkt. Ob solch "sittenstrenge" Menschen wohl wirklich eine solch perfide Bösartigkeit entwickeln können? Wie auch immer: Die nicht gewünschte Öffentlichkeit wird diese Erlebnisse gemeinsam mit uns teilen.
Apropos: Auf ein paar Vorschläge hin, werde ich mal nach Isopropanol und nach Meth...was? gockeln. Schreibs bitte mal per Email. Adresse hast Du ja.
Es ringt einem schon so etwas wie Respekt ab, mit Leuten zusammen zu arbeiten, die im Alltag eine derartige Schauspielkunst liefern. Alles mit einem unschuldig wirkenden Gesicht. Pokerface würd ichs nicht nennen. Obwohl wundern tuts mich auch nicht, das jene beim Pokern, so, wie selbst beschrieben, ständig gewinnen. Hacken einem den Email-Account und schlagen ganz unbedarft vor, man könne doch auch eine Tipp-Gemeinschaft gründen. Oder reden von östereichischen Kaiserinnen, nach denen man zuvor gegockelt hatte.
..und hier schliesst sich der Kreis wieder. Leute, die zu lange für den Staat arbeiten -ja, für welchen eigentlich?- sind offentsichtlich als normale Mitmenschen nicht mehr zu gebrauchen.